Aberglaube

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Auszug [1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine große Gefahr besteht darin, daß die zivilisierten Menschen den Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben nicht kennen. Diese Menschen wollen modern und aufgeklärt, das heißt, sehr weise sein. In Wirklichkeit verbirgt sich kaum woanders die Unwissenheit, Rückständigkeit und Dummheit als hinter dem fragwürdigen Begriff "modern".

Auszug [2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Was ist Aberglaube

Der Aberglaube ist die Verzerrung okkulter Erfahrung.

Man durchforsche alle Länder der Erde, man durchsuche alle Inseln der Welt. Auf unserem ganzen Erdkreis treten die übersinnlichen Erscheinungen auf. Die ganze Weltliteratur in allen Sprachen und Dialekten beweist in Millionen von Auflagen die Oberflächenberührung mit einer Vierten Dimension. Es gibt kaum einen Roman, noch eine Erzählung oder ein Märchen, wo nicht in irgendeiner Form der übersinnliche Kontakt zum Ausdruck kommt.

Die Dämonentänze in ganz Ostasien und in allen Ländern des Pazifik nahmen die Jenseitswelt ernst und zum Anlaß. Mangelnde Erkenntnis der GESETZE jener Jenseitswelt ist der Grund, daß man böse Dämonen mit dämonischen Masken und wilden Tänzen vertreiben möchte.

  • Alle diese Dämonentänze sind aufgrund von Schilderungen medialer Menschen entstanden, die hellhörig oder hellsichtig waren. Diese Medien sahen in ihrer naturnahen Medialität die niedrigen Sphären der Jenseitswelt, die uns gerade auf diesem Erdball umgibt.

Die übersinnlichen Fratzen jener Jenseitsbewohner verursachten Angst und Schrecken. Nach den Schilderungen wurden jene Masken in Übertreibung gestaltet. Wenn man alle diese Dämonentänze und den ganzen Dämonenkult heute einfach als Aberglauben abtun möchte, so begeht man einen wissenschaftlichen Irrtum. Dieser Kult der asiatischen Völker ist nicht durch Phantasie entstanden, sondern mit Phantasie verzerrt worden. Aberglaube dieser Art ist ein falsches Verhalten gegenüber der Jenseitswelt und ihren BEWOHNERN. - Durch jene Dämonentänze mit Teufelsfratzen werden die bösen Geister (Seelen) keineswegs vertrieben, sondern - im Gegenteil - angezogen! Dieser Fehler trägt selbstverständlich dazu bei, daß die niedrige Beeinflussung noch stärker ist als ohnehin.

Betrachten wir einmal die Märchen aus Persien und dem Orient. Alle diese Erzählungen haben übersinnliche Phänomene, ja, den ganzen physikalischen Spiritismus zum Gegenstand. Es sind Berichte aus der Erfahrung. Zauberer und Magier waren Experten des klassischen Spiritismus. Sie nahmen die Bereitschaft der erdgebundenen Geister in Anspruch, so, wie es auch heute noch möglich ist. Jene Erzähler aber, die alle diese Phänomene verbreiteten, schmückten diese durch Übertreibungen aus. Vergleicht man aber alle Vorkommnisse mit dem heutigen wissenschaftlichen Spiritismus, so stellt man fest, daß diese Märchen keine erlogenen Geschichten sind. Es ist ein Fehler, alle diese Märchen zum Aberglauben jener damaligen Menschen zu zählen.

Trotzdem gibt es einen wirklichen Aberglauben, der als Glaube an die Unwahrheit seine Berechtigung in diesem Sinne hat. Diesen Aberglauben zu bekämpfen ist eine Pflicht, die allerdings mit Vorsicht angewandt werden muß. Die Phänomene des Spiritismus gehören keinesfalls zum Aberglauben, auch nicht die Botschaften und Belehrungen des Spiritualismus, sofern die Medien zuverlässig sind. Auch die Astrologie kann man nicht zum Aberglauben rechnen, wenn es sich um die tatsächliche Astrologie handelt. Wirklicher Aberglaube ist z. B. das verwerfliche Kopieren der spiritistischen Phänomene, der okkulte Betrug, die absichtliche Fälschung medialer Durchgaben und der profane Hausspiritismus, soweit er mit Foppgeistern Verbindung hat, denen man keinesfalls glauben darf. Selbstverständlich gehören auch die geltungsbedürftigen Scheinmedien und Versager mit zum Aberglauben. Der Aberglaube ist meistens mit einem Gruseln oder mit einer Furcht bis zum echten Wahnsinn verbunden. Damit sehen wir deutlich, daß jeder Aberglaube zur Gottlosigkeit gehört.

Die höheren Formen der okkulten Phänomene kennen kein Gruseln - und überhaupt fehlen alle Merkmale irgendeiner Furcht.

Auszug [3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frage : Man versucht jetzt, den Aberglauben zu bekämpfen. Wird mit dem Aberglauben auch zugleich die Religion bekämpft?

AREDOS : Der Aberglaube ist das falsche Verhalten gegenüber den Einwirkungen einer GEISTIGEN WELT. In der Religion bzw. in den verschiedenen Konfessionen ist so viel Aberglauben vertreten, daß eine Reinigung zu begrüßen wäre. Doch darf diese nicht zu einer totalen Gottlosigkeit führen.

Auszug [4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aberglaube darf nicht mit primitiver Gotterkenntnis verwechselt werden, denn der wirkliche Aberglaube ist ein vernunftwidriger Unsinn.

  • Der Gespensterglaube, bzw. der Geisterglaube oder der Glaube an das Erscheinen von Dämonen ist noch längst kein Aberglaube.
  • Doch die Zukunft aus dem Kaffeesatz herauszulesen oder die Angst vor dem "bösen" Freitag, das ist reiner Aberglaube.

Der Aberglaube ist eine intuitive Erinnerung, welche im Menschen ruht. Die Alchemie, die Hexenküchen und andere Ausgeburten der menschlichen Phantasie vergangener Zeiten haben der Seele ihre Eindrücke aufgeprägt, die durch Reinkarnationen hindurch erhalten geblieben sind. Aus diesem Grunde sieht sich der Mensch immer wieder vom Aberglauben angezogen - genauso wie vom kriegerischen Geschehen.

Auszug [5][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wirklichkeit hat die absolut falsche Beurteilung des Aberglaubens dazu geführt, daß sich zur Zeit fast jeder Mensch schämt, der geistigen Existenz auch nur das geringste Zugeständnis zu machen.

Auszug [6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jenseitige Reich gleicht einem unerforschten, unsichtbaren Ozean, und nur eine kleine Insel darauf ist Euer Stern. Die übersinnlichen Erscheinungen, welche die ganze Menschheit zu spüren bekommt, haben die Religionen aller Völker bestärkt und haben Kunde von der jenseitigen Weiterexistenz gegeben.

  • Der gesamte irdische Kult, von den Kannibalen angefangen bis zur modernsten und gewaltigsten Anbetung in Tempeln und Gotteshäusern, ist die Folge von vielen Hunderttausenden von übersinnlichen Phänomenen und Geistererscheinungen.

Über dem Wort "Kult" steht das gefährliche Wort "Aberglauben". Er beginnt beim primitivsten Neger und behauptet sich bis zu den intelligenten Schauspielern und Wissenschaftlern.

  • Die größten Gelehrten lassen sich für teures Geld ein Horoskop stellen, gehen aber achtlos an einer Kathedrale vorüber. Sie gehen noch weiter und lachen über übersinnliche Erscheinungen, obwohl sie nie eine selbst erlebt haben.
  • Man stellt Denkmäler auf und schmückt die Gräber. Aber im gleichen Augenblick macht man von den Toten Karikaturen und nennt sie "Gespenster", die man in beispielloser Pietätlosigkeit verhöhnt und verspottet.

Hier erkennt man den Irrtum einer Menschheit, die durch eine falsche Lebensführung und durch eine falsche Philosophie verdorben worden ist!

Die Philosophie hat sich jedoch nach diesem irrsinnigen Verhalten der Menschheit selbst gerichtet und ihren Stoff nicht aus der göttlichen OFFENBARUNG, sondern aus diesem falschen Verhalten gezogen. Ich habe die Welt als ein großes Übel bezeichnet und die Schlußfolgerungen der gesamten Philosophie haben meiner Ansicht recht gegeben.


zum kompletten Kapitel: Was uns Veritas sagt (1)

Auszug [7][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohlan, es gibt einen Aberglauben, eine fanatische Übertreibung des unsichtbaren Lebens. Alles andere ist kein Aberglaube, sondern krasser Unsinn. Es ist für viele sehr schwer, die Objektivität zu behalten, um zu unterscheiden, was zum Aberglauben gehört und was nicht. Aber es gibt einen Glauben, der zum naturwissenschaftlichen Wissen gehört, der nichts mit dem verpönten Aberglauben zu tun hat. Das muß man genau unterscheiden können. Die meisten Menschen können das leider nicht, sie sind zu schnell und zu oberflächlich in ihrem Urteil.

Die Zahl der Menschen, die zum Übersinnlichen Beziehungen haben, geht in die Hunderte von Millionen. Da sind zum Beispiel die noch naturnahen Völker, Menschen, die man für primitiv hält. Sie erscheinen Euch als uninteressantes Beispiel für den Aberglauben. Aber sie sind Euch wesentlich überlegen, nur, daß sie aus ihrer Selbsterfahrung mit dem Übersinnlichen falsche Schlüsse gezogen haben.

  • Naturvölker wissen sehr viel über die Existenz von Geistern. Da sie aber hauptsächlich mit den niederen Sphären zu tun haben, sind ihre Erfahrungen sehr negativ. Ihr ganzer Kult ist darauf eingestellt, diese bösen Geister nicht zu verärgern, damit sie nicht irgendeiner Rache ausgesetzt sind.

Der kultivierte Mensch macht jedoch den Fehler, die Naturvölker aus diesem Grund nicht ernst zu nehmen, weil er diesen Geisterkult für primitiv hält, bzw. für uralte Traditionen der Einbildung. Aber weil sie gerade noch in gewisser Hinsicht primitiv sind, haben sie noch unverdorbene, bessere mediale Eigenschaften. - ...




Der Aberglaube ist ein wichtiges Gebiet im menschlichen Leben, das noch geklärt werden muß. Doch die Art und Weise, wie man das versucht, ist völlig falsch. Man muß einen Unterschied machen zwischen dem, was es an teilweise Unsichtbarem gibt und der Verhaltensweise der Menschen, die damit in Berührung kommen.

  • Es kann sich um ein echtes Wissen, um echte Erfahrungen handeln, aber die Verhaltensweise kann zum Aberglauben werden. Auch die großen Religionen machen davon keine Ausnahme!


zum kompletten Kapitel: Über den Aberglauben

Auszug [8][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas über den Aberglauben

Dem Glauben steht der Aberglauben gegenüber, eine Verzerrung der Wahrheit, die eigentlich mit zu den stärksten Beweisen des Glaubens gehört. –

Schon vor mehr als 4.000 Jahren wußten bereits die Pharaonen vom Weiterleben nach dem Tode und ließen deshalb die Pyramiden bauen. Die jenseitige Kunde (Durchgabe) vom Jenseitsleben hatte sie schon damals erreicht – aber sie machten sich von diesem Leben eine falsche Vorstellung. - Die primitivsten Naturvölker wissen vom Jenseitsleben und fürchten sich vor den Seelen jener Menschen, die sie verfolgt und umgebracht haben. Auch sie erreichte die Kunde vom Jenseitsleben, wie in der ganzen Welt. Aber ihre kulturell niedrige Entwicklung nimmt ihnen die Möglichkeit einer richtigen Beurteilung jener Phänomene, die ihnen begegnen. In der Südsee sind die Menschen ebenfalls hochmedial und sie sehen und hören die Seelen in der Jenseitswelt.

Für den "aufgeklärten" Europäer erscheint dies eine kultische Einbildung zu sein. Der Aberglaube ist jedoch in vielen Fällen keine Einbildung, sondern das verständnislose und unsinnige Verhalten der Menschen gegenüber echten Jenseitsphänomenen.

In ganz Ostasien, dem Orient, in fast ganz Indien und Afrika sowie bei den Indianerstämmen von Süd- und Nordamerika, ja fast auf der ganzen Erde, werden täglich Jenseitsphänomene beobachtet und gefürchtet. Diese Beobachtungen medialer Menschen, die meilenweit voneinander getrennt sind, können trotzdem zu einer einheitlichen Wahrnehmung zusammengefügt werden. Die Merkmale und das Auftreten der Geistwesen sind übereinstimmend und überall gleich. Trotzdem erlaubt sich der Europäer leichtsinnig von einem "Gespenster-Aberglauben" zu sprechen. Ein solches Verhalten gegenüber einer Massenwahrnehmung ist unwissenschaftlich und verwerflich. Jene Forscher gruselt es noch mehr, als jene Naturvölker, die sich vom Jenseits und seinen WESEN bedroht fühlen und sich dementsprechend durch ein kultisches, aber unsinniges Verhalten dagegen zur Wehr setzen. Die Phänomene, welche zu einem derartigen Verhalten geführt haben, gehören keinesfalls zum Aberglauben. Sie stellen eine auf der ganzen Erde allgemein bekannte Tatsache dar. Würde man nicht in gottloser Weise alle Menschen, welche solche Erlebnisse schildern, auslachen und verfolgen, wäre die ungeheure Vielzahl derartiger Wahrnehmungen überhaupt nicht mehr zu übersehen.

Auch die anderen Glaubensrichtungen haben sich einen eigenen Kult geschaffen, der zwar nicht so verzerrt und phantastisch ist, dafür aber sehr prunkvoll und verlogen zugleich. Auch diese Kulthandlungen gehören zum Aberglauben. Was der Menschheit in diesem Falle fehlt, ist einzig und allein eine gesunde, unverzerrte Einstellung zum Übersinnlichen, bzw. zu GOTT und Seinem intelligenten REICH. Jeder ernsthaft geistig bemühte Mensch muß daher versuchen, sich vom kultischen Gebaren zu distanzieren. Das zulässige kultische Verhalten kann sich nur auf die Harmonie und auf die LIEBE beziehen, alles andere ist Theater und Heuchelei.


  • Wir haben GOTT als eine denkende und handelnde MACHT zu respektieren.
  • Wir haben das positive GEISTIGE REICH anzuerkennen und dessen bedeutenden SCHUTZ und dessen geistige FÜHRUNG zu achten.
  • Wir haben uns vom unentwickelten, menschenfeindlichen und lieblosen Sektor fernzuhalten und jene Wesenheiten irdischer und geistiger Existenz nur durch unser eigenes Vorbild zu erwecken und zu belehren.
  • Wir haben uns selbst zu bessern und nach höheren Daseinsformen zu streben und nicht auf eine völlig unbegründete Straflosigkeit zu hoffen, ohne etwas für diese Vergebung getan zu haben.
  • Unterstützt nicht den Teufelskult am Sylvesterabend. Luzifer antwortet damit auf das Weihnachtsfest.


mehr dazu siehe unter:

Auszug [9][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

... Der Naturmensch ist im hohen Grade ein Instinktmensch. Er ist noch äußerst intuitiv und daher medialer als andere Menschen. Sein ererbter Instinkt sagt ihm schon, daß diese Welt, in der er lebt, nicht die ganze abgeschlossene Daseinssphäre ist. Die instinktmäßigen, äußerst scharfen Sinne zeigen ihm die Welt, die metaphysische Erscheinungen hervorbringt.

Scharf sind diese Sinne nicht durch eine materielle Verbesserung der Nerven, sondern weil das Bewußtsein selbständiger arbeitet, ja, mitunter ganz auf den materiellen Reiz der Sinne verzichtet. Der Eingeborene ahnt eine unmittelbare Gefahr, das leise Anschleichen eines Raubtieres oder das Auftreten eines Erdbebens oder einer Überschwemmung. Darüber hinaus sieht der Naturmensch plötzlich eine geistige ERSCHEINUNG oder er hört jenseitige STIMMEN oder GERÄUSCHE. Stevenson, der die Südsee befahren hat, berichtet sehr genau über die Gespensterfurcht der Inselbewohner. Diese Furcht besteht in ganz Ostasien, Australien und ganz Ozeanien. Trotz der meilenweiten Entfernungen voneinander sind diese Erscheinungen überall dieselben.

Der Aberglaube hat sich ausschließlich aus den tatsächlichen übersinnlichen Phänomenen entwickelt. Die WAHRHEIT entwickelte ihren unnatürlichen Kult, der jedem Europäer als widernatürlicher Unsinn und Aberglaube vorkommt. Der Aberglaube ist demnach, je nach der Entwicklung des Menschen, eine Mischung aus Furcht, Anbetung, Neugier und einem intuitiven Gefühl, daß die Welt über den Tod hinaus Geheimnisse hat, die den Menschen äußerst betreffen. ...


zum kompletten Kapitel: Was uns Veritas sagt (8)

Auszug [10][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas über den Aberglauben   (Durchgabe aus dem Jahre 1973)

Wohlan, der Aberglaube ist ein Glaube an etwas, das nichts mit der WAHRHEIT zu tun hat.

  • Nun gibt es aber viel WAHRHEIT, die mit Aberglaube bezeichnet wird, weil sie von den Menschen nicht richtig verstanden wird.

Fast alle zivilisierten Menschen kommen sich intelligent vor -, auch die Dummen! Aus diesem Grunde will man öffentlich nicht zugeben, daß man an eine Sache glaubt, die ein anderer als Aberglaube bezeichnet. Man kann also an eine WAHRHEIT glauben, die ein anderer Mitbürger für einen großen Unsinn hält.

  • Jeder Glaube macht leicht fanatisch, so auch der Aberglaube. Doch Fanatismus ist gefährlich, denn er macht unobjektiv.

Das Weiterleben nach dem Tode ist eine reale WAHRHEIT, trotzdem wird sie heute noch von der Mehrheit als Aberglaube empfunden und man weicht daher aus.

Die Wissenschaft hat sich vom Spiritualismus lieber distanziert, den man für einen Aberglauben hält, und jeder Wissenschaftler hütet sich, von seinen Mitmenschen für einen Anhänger des Aberglaubens gehalten zu werden, denn das schadet seiner akademischen Würde. Folglich kam man mit den Forschungen auf diesem Gebiet nicht weiter. Erst im Jenseits erleben diese Wissenschaftler einen großen Schock, wenn sie sehen, daß die gefürchtete und gemiedene Aberglaubenssache eine göttliche WAHRHEIT ist. Die Parapsychologie hat erst vor kurzer Zeit eine Bresche in diese Mauer des Starrsinns geschlagen. Nun aber haftet ihr der Verdacht an, daß sie sich mit einem Irrtum befasse. -

Auch in der Sowjetunion hat die PSI-Forschung neue Erkenntnisse gewonnen, die jetzt bestätigen, daß es sich nicht um einen Aberglauben handelt, sondern um noch nicht geklärte Naturphänomene auf geistiger Basis. - Mithin erscheint Morgenröte am wissenschaftlichen Horizont. Da aber die Angst vor der Lächerlichmachung noch sehr groß ist, wagt man sich nur zögernd an die Öffentlichkeit.

Bei der Astrologie weiß man nicht recht, ob die Sterne den Menschen regieren können. Man sagt daher, sie machen "geneigt". Auch hier besteht der Verdacht des Aberglaubens. Aber die Menschen lassen außer acht, daß sie weitaus mehr von den INTELLIGENZEN des Geistigen Reiches manipuliert werden.

  • Die Macht des Regierens über einen Menschen ist vom Jenseits her unvergleichlich größer als es durch die Sterne möglich ist!

Noch hat keine Zeitung von dieser Möglichkeit berichtet, aber desto mehr von den Aspekten der Astrologie.

Sehr verwerflich ist jedoch das Kopieren spiritueller Phänomene, die auf diese Weise die WAHRHEIT schänden und unglaubhaft machen. Gerade diese Art der Interpretation göttlicher WUNDER ist verdummend und hält den Fortschritt auf.

  • Geistige Phänomene erscheinen dem Menschen gruselig und darum werden sie verulkt, bis man sie zum Aberglauben zählt.

Die Menschheit hat ein Recht auf sinnvolle Aufklärung. Aber diese sinnvolle Aufklärung muß auch für den Aberglauben da sein. Wenn die Wissenschaft vor einem "Rätsel" steht, so ist das noch kein Grund, an der WAHRHEIT zu zweifeln.

Die realen Grundlagen zur Aufklärung sind durchaus vorhanden, aber sie dürfen nicht zum Aberglauben hinzugerechnet werden!

Auszug [11][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

... Die Technik ist auf diesem Planeten außerordentlich vorgeschritten. Doch dieser Fortschritt steht in keinem Verhältnis zum geistigen Fortschritt; denn dieser ist total stehengeblieben. Zwar hat man versucht, den Aberglauben zu bekämpfen, aber bei diesem mißglückten Versuch sind auch die elementaren Tatsachen des wirklichen GLAUBENS rücksichtslos mit ausgerottet worden. Es werden viele höchste wissenschaftliche Erkenntnisse und Vorkommnisse zum Aberglauben gestempelt.

Auszug [12][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keinesfalls ist der GOTTGLAUBE aus einem Aberglauben hervorgegangen, sondern aus einer VERSTÄNDIGUNG mit HÖHEREN WELTEN. Doch der Aberglaube ist aus dem VERKEHR mit den HÖHEREN WELTEN hervorgegangen. Heute ist der Aberglaube eine Entstellung der übersinnlichen und außerirdischen WAHRHEIT.

Auszug [13][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Auszug aus einem Vorwort von H. V. Speer - Leiter des MFK Berlin)

Wer über Dinge spottet, die er nicht versteht, weil er keine Gelegenheit zu einer praktischen Erfahrung hatte, der erhebt sich leichtfertig über andere, die darum wissen. Verwechsele nicht den wahren übersinnlichen Kontakt mit Aberglauben, denn Aberglaube ist meistens die falsche Deutung und Handhabung einer schwer zu begreifenden Wahrheit. Aberglaube ist primitives Denken. Der Spiritualismus bekämpft das primitive Denken! Es gibt keine Wunder, aber es gibt ein Zusammenwirken von irdischen Menschen und geistigen MÄCHTEN.

Auszug [14][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(aus einem Bericht von H. V. Speer - Leiter des MFK Berlin)

Hin und wieder gibt es im Radio oder Fernsehen Beiträge zum Okkultismus. Soweit wir diese Vorträge verfolgen konnten, mußten wir leider feststellen, daß sich Reporter mit diesem Gebiet beschäftigen, die von den Tatsachen und Gesetzen keine Ahnung haben. Ihre sich selbst gestellte Aufgabe lautet: "Kampf dem Aberglauben." Sie vermuten aber, daß der gesamte Okkultismus mit all seinen Fächern ein gesammelter und konzentrierter Aberglaube ist. Für den Fachmann wird dabei deutlich, daß der Kämpfer gegen den Aberglauben ein Atheist von Format ist, der in blinder Wut oder mit gezieltem Spott gegen jedes Phänomen zu Felde zieht, aber kein Studium dieser Phänomene absolviert hat. Die Unkenntnis ist unfaßbar!

Hierzu sei besonders betont, daß jeder Esoteriker und Spiritualist ein Kämpfer gegen den Aberglauben ist.

  • Der Unterschied zwischen einem Reporter und einem Spiritualisten besteht darin, daß, im Gegensatz zum Reporter, der Spiritualist ein bedeutendes Studium der Phänomene und der Grenzwissenschaftlichen Lehre, sowie eine umfassende Selbsterfahrung hinter sich hat. Er beurteilt diese Dinge anders und stempelt nicht alles in Bausch und Bogen zum Aberglauben. Hier muß unterschieden werden.

Nach unseren Erfahrungen, die sehr umfangreich sind, haben wir den Eindruck gewonnen, daß der Aberglaube ein falsches Verhalten gegenüber manchen Tatsachen ist. Wir haben aber auch erlebt, daß Wissenschaftler und Ärzte durchaus abergläubisch sind, während sie den Spiritualismus und überhaupt den ganzen Okkultismus, sowie jede Religion ablehnen. Sie legen sich mit Karten Patiencen, glauben an die Astrologie der Tages- und Wochenzeitungen und fürchten sich vor Freitag dem Dreizehnten.

Der Aberglaube ist selbstverständlich der größte Feind der Grenzwissenschaftlichen Lehre.

  • Erst wenn der wirkliche Aberglaube zum Schweigen kommt, wird die Grenzwissenschaftliche Lehre zur Volksbildung gehören.

Die Masse der Menschen kann leider nicht unterscheiden, ob die Beiträge des Radios, des Fernsehens oder der Presse der Wahrheit entsprechen. Aber sie nimmt alles als Wahrheit hin; denn sie glaubt daran, daß diese Institute besser unterrichtet sind.

Wir hatten Gelegenheit, mit einem Fernsehteam des ZDF zu sprechen und zu arbeiten. Es war erschütternd festzustellen, daß sich Menschen mit einem Thema befassen, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben. Aber diese Irrtumsinfektion ist ungeheuer gefährlich, denn sie beeinflußt das politische Denken aller Völker.

Es ist sehr bedauerlich, daß die Sachkenntnis auf diesem Gebiet in Deutschland besonders gering ist. In England, Amerika und vielen anderen Ländern der Erde ist man besser aufgeklärt. Diese Aufklärung ist nicht ein Zugeständnis der Demokratie, sondern der ernste Wille zur Erforschung einer WAHRHEIT, die noch teilweise unter der Oberfläche unseres Wissens liegt.

Sicher wird es noch eine Weile dauern, bis man diese schweren Klippen überwunden hat. Doch durch die Gründung der Parapsychologischen Institute hat man bereits die Grundsteine zur Erforschung gelegt. Bisher hat es sich gewissermaßen um eine Geheimwissenschaft gehandelt. Doch das Geistige Reich wird Mittel und Wege finden, die WAHRHEIT auch in diese Institute zu tragen.


siehe auch:



Quellen (Protokolle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MFK-Ufologie: Via Terra (Seite 5)
  2. MFK-Menetekel: Kirche und Lehre (Seite 20)
  3. MFK-Menetekel: Kirche und Lehre (Seite 21)
  4. MFK-Menetekel: Was uns Veritas sagt (Seite 9)
  5. MFK-Menetekel: Das Jenseits (Seite 4)
  6. MFK-Menetekel: Was uns Veritas sagt (Seite 4)
  7. MFK-Menetekel: Unsichtbare Wahrheit (Seite 15)
  8. MFK-Menetekel: Kirche und Lehre (Seite 30)
  9. MFK-Menetekel: Was uns Veritas sagt (Seite 11)
  10. MFK-Menetekel: Das Jenseits (Seite 5)
  11. MFK-Ufologie: Nicht von dieser Erde / Teil 4 (Seite 4)
  12. MFK-Ufologie: UFO-Kontakt I.N.D. (Seite 28)
  13. MFK-Menetekel: Die Lichtboten-Abende - 1. Teil (Seite 1)
  14. MFK-Menetekel: Der Spiritualismus (Seite 64)